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Guide zu Online-Retail-Marketing und Werbung

Ob du eine lokale Boutique betreibst oder ein E-Commerce-Imperium aufbaust – wenn du das Online-Marketing für deine Produkte meisterst, kann dein Unternehmen auf einem umkämpften Markt nicht nur überleben, sondern massive Erfolge erzielen.

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Was ist Online-Retail-Marketing?

Online-Retail-Marketing beschreibt das Werben und Verkaufen von Produkten über digitale Kanäle, um Kund*innen dort zu erreichen, wo sie online bereits ihre Zeit verbringen. Dabei gilt es, ansprechende Erlebnisse zu schaffen, die Menschen dazu inspirieren, dein Unternehmen zu entdecken, sich damit zu beschäftigen und bei dir zu kaufen. Dabei kann eine Mischung aus bezahlten Anzeigen, organischen Inhalten und interaktiven Shopping-Formaten zum Einsatz kommen. Diese Ansätze sind dabei stets darauf ausgelegt, Shopper*innen von der Awareness zum Kauf zu leiten.


Auf TikTok verschmelzen beim Online-Retail-Marketing Entertainment und Commerce miteinander. Marken knüpfen authentische Verbindungen zu Communities, wecken Inspiration und verwandeln diese in konkrete Handlungen.


Für Inhaber*innen kleiner Unternehmen ist digitales Retail-Marketing sowohl zugänglich als auch messbar. Anders als bei traditioneller Werbung kannst du auf Online-Plattformen klein anfangen, testen, was funktioniert, und später skalieren, sobald du konkrete Ergebnisse verzeichnest. Online-Retail-Werbung konzentriert sich auf messbare Aktionen wie Käufe, Registrierungen und Shop-Besuche. Dadurch ist jeder ausgegebene Euro nachvollziehbarer.

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Was ist Retail-Werbung?

Retail-Werbung steht für die bezahlte Seite des Online-Retail-Marketings. Damit werden spezifische Produkte oder Angebote bei Zielgruppen mit Kaufabsicht beworben.


Auf TikTok kann Retail-Werbung die Form von Catalog Ads (skalierbar und automatisiert mit Smart+) oder Shop Ads (skalierbar mit GMV Max) annehmen. Beide Lösungen sind darauf ausgelegt, Menschen von der Discovery bis zum Kauf zu leiten. Viele Retailer planen außerdem saisonale Kampagnen, um zeitlich begrenzte Angebote in den Fokus zu rücken und ein Gefühl von Dringlichkeit zu erzeugen.


Die Retail-Werbelösungen von TikTok haben dafür gesorgt, dass Unternehmen jeder Größe optimale Erfolgschancen haben. Tools, die früher großen Konzernen vorbehalten waren, sind jetzt auch für kleine Shops zugänglich. Im Kern verbindet Retail-Werbung deine Produkte mit Kund*innen, die bereits in Kauflaune sind – und zwar auf den Plattformen, auf denen sie bereits ihre Zeit verbringen. Anstatt auf Laufkundschaft zu warten, erreichst du die Menschen direkt, während sie online browsen, scrollen und shoppen.



Drei Ansätze für das Online-Retail-Marketing

Um Kund*innen online zu erreichen, solltest du sie dort abholen, wo sie ohnehin bereits ihre Zeit verbringen. Dabei solltest du dir auch ihre Sprache aneignen. Die stärksten Retail-Strategien kombinieren mehrere Ansätze, die zusammenwirken, um Bekanntheit aufzubauen, Interesse zu wecken und Conversions zu erzielen.



1. Werbung auf Social Media

TikTok verbindet Entertainment und Commerce nahtlos miteinander und hat sich dadurch zu einem absoluten Retail-Alleskönner entwickelt. Der Algorithmus ist darauf ausgelegt, deine Produkte genau den Menschen zu präsentieren, denen sie am wahrscheinlichsten relevant erscheinen. Dafür werden ihre Sehgewohnheiten und Interaktionen analysiert.


Beim Marketing gibt es dabei ein Erfolgsgeheimnis: Setze auf Content, der sich nicht wie Werbung anfühlt. Menschen öffnen TikTok, um unterhalten zu werden und sich zu vernetzen – nicht, um sich einen Verkaufs-Pitch nach dem anderen anzuhören. Kleine Retail- und E-Commerce-Unternehmen, die hier erfolgreich sind, setzen auf Storytelling, Behind-the-Scenes-Einblicke und nutzergenerierte Inhalte, die Produkte auf eine authentische und nahbare Weise präsentieren.



2. Search Engine Marketing

Über die Suche erreichst du Personen, die aktiv nach dem suchen, was du verkaufst. Das führt häufig zu einer höheren Conversion-Rate. Google Shopping Ads sind in diesem Bereich besonders effektiv, da sie Produktbilder, Preise und Bewertungen direkt in den Suchergebnissen einblenden. Du kannst auch TikTok Search Ads verwenden, um Nutzer*innen mit hoher Kaufabsicht direkt innerhalb der App zu erreichen.



3. E-Mail- und SMS-Marketing

E-Mails und SMS gehören für Retailer nach wie vor zu den Kanälen mit den meisten Conversions. Sie ermöglichen es dir, kontinuierliche Beziehungen zu Kund*innen aufzubauen und Wiederholungskäufe zu fördern. Personalisierte Empfehlungen und exklusive Angebote funktionieren hier besonders gut. Sie machen diese Kanäle zu einer zuverlässigen Möglichkeit, Kund*innen langfristig zu binden.



Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung

Wenn du Inhalte mit Mehrwert erstellst, hilfst du Kund*innen dabei, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen. Gleichzeitig erhöhst du mit diesem Ansatz deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Dies kommt dir besonders bei Produkten zugute, für die ein gewisses Maß an Recherchen oder Vergleichen nötig ist. Produktratgeber, Tutorials und Vergleichs-Content unterstützen nicht nur Käufer*innen, sondern positionieren dein Unternehmen auch als vertrauenswürdige Autorität.


Auf TikTok zeigt sich bei Retail-Inhalten, wie lehrreiche Videos die Werbeaktionen mit einen echten Mehrwert bereichern können. So wird das Lernen zu einem zentralen Teil des Einkaufserlebnisses.



Verstehe die Customer Journey deiner Kund*innen

Bevor du eine Kampagne startest, solltest du zunächst skizzieren, wie Menschen deine Produkte entdecken, bewerten und kaufen. Identifiziere die Fragen, die sie sich in jeder Phase stellen. Erstelle anschließend Content, der diese Fragen beantwortet und sie gleichzeitig auf natürliche Weise mit deinen Angeboten in Verbindung bringt.



Wähle die richtigen Plattformen

Nicht jeder Kanal passt zu deinem Unternehmen. Konzentriere dich also auf die Plattformen, auf denen deine Kund*innen Zeit verbringen und auf denen sie besonders offen dafür sind, neue Produkte zu entdecken. Beziehe bei der Auswahl deinen Produkttyp, deine Zielgruppe und deine Geschäftsziele mit ein. Die Case Studies von TikTok zeigen, wie Unternehmen Erfolge verzeichnen können, wenn sie ihre Werbung an das plattformspezifische Verhalten anpassen.



Budgetzuweisung und Tests

Starte klein, führe Tests auf mehreren Plattformen durch und skaliere die Ansätze, die den besten ROI liefern. Eine smarte Retail-Strategie setzt zunächst auf moderate Budgets, um herauszufinden, was am besten funktioniert. Anschließend konzentrierst du deine Ausgaben auf die wirksamsten Ansätze.



Erzeuge ein konsistentes Markenerlebnis

Kund*innen sollten stets das Gefühl haben, dass sie mit derselben Marke interagieren – egal, ob sie eine TikTok Anzeige sehen, deine Website durchstöbern oder deinen Shop besuchen. Konsistenz geht über dein Bildmaterial hinaus. Sie umfasst Preisgestaltung, Werbeaktionen und sogar die Verfügbarkeit von Lagerbeständen. Für Retailer, die sowohl über eine physische als auch eine digitale Präsenz verfügen, bedeutet das, dass Messaging, Design und Kundenservice über jeden Touchpoint hinweg aufeinander abgestimmt werden müssen.


Auch das Timing spielt eine wichtige Rolle. Plane Kampagnen rund um saisonale Shopping-Momente, Feiertage und branchenspezifische Ereignisse. Sorge gleichzeitig für eine kontinuierliche Präsenz in ruhigeren Phasen, um das ganze Jahr über Verkäufe zu generieren. Eine starke Retail-Strategie versteht, wie digitale Anzeigen traditionelle Zyklen ergänzen können, anstatt mit ihnen zu konkurrieren.



Erfolgsmessung beim Online-Retail-Marketing

Großartige Kampagnen bauen auf datengestützten Entscheidungen auf. Durch das Tracking der richtigen Metrics erhältst du einen klaren Überblick über Rentabilität und Wachstum.



Wichtige Performance-Indikatoren (KPIs):

  • Conversion-Rate: Der Prozentsatz der Besucher*innen, die eine Aktion ausführen, z. B. indem sie einen Kauf tätigen, sich registrieren oder Informationen anfordern.

  • Kosten der Kundenakquise (CAC): Die Kosten der Gewinnung neuer Kund*innen. Du errechnest ihn, indem du die gesamten Marketingausgaben durch die Anzahl der neu gewonnenen Kund*innen teilst. Ein optimaler CAC sollte deutlich unter dem Gesamtwert der Kund*innen liegen.

  • Customer Lifetime Value (LTV): Der Gesamtumsatz, den ein*e Kund*in im Laufe der Zeit für dein Unternehmen generiert.

  • Return on Ad Spend (ROAS): Der Umsatz, den du im Verhältnis zu deinen Anzeigenausgaben erzielst.

Kund*innen kaufen heute selten direkt nach ihrer ersten Interaktion. Deshalb ist Attribution so wichtig:

  • Bei der First-Click-Attribution wird der erste Touchpoint einbezogen.

  • Die Last-Click-Attribution konzentriert sich auf den letzten Touchpoint.

  • Die Multi-Touch-Attribution hingegen betrachtet die gesamte Customer Journey und gibt dir so ein genaueres Bild davon, was den Umsatz antreibt.



Plattformspezifische Analysen

Das Analytics-Dashboard von TikTok deckt umfassende Daten auf. Hier findest du beispielsweise Videoansichtsraten, Interaktionsmuster und Zielgruppen-Insights. Diese Daten helfen dir dabei, nicht nur deine Ads, sondern auch deine Produkt- und Creative-Entscheidungen zu optimieren.



Einrichtung geeigneter Tracking-Systeme

Einer der größten Fehler vieler kleiner Unternehmen ist es, ausschließlich den finalen Kauf zu tracken. Micro-Conversions wie E-Mail-Anmeldungen, das Öffnen von Produktseiten und das Hinzufügen-zum-Warenkorb sind allerdings genauso wichtig. Sie signalisieren Kaufabsicht und zeigen auf, wo potenzielle Kund*innen möglicherweise ihre Conversion Journey abbrechen.


Erfolgreiche Retail-Werbung funktioniert nur mit kontinuierlicher Optimierung. Suche nach Mustern in deinen Daten, die auf neue Chancen hindeuten.

  • Wenn bestimmte Produkte eine höhere Conversion-Rate erzielen, solltest du sie häufiger in deinen Ads zeigen.

  • Wenn bestimmte Zielgruppensegmente besser auf bestimmte Inhalte reagieren, entwickle mehr Kampagnen, die sich an diese Gruppen richten.

Je besser du deine Signale verstehst, desto gezielter kannst du deine Strategie verfeinern und die gesamte Sales-Performance steigern.

Antworten auf deine Fragen

Was sind die wichtigsten Schritte für klassische stationäre Händler*innen, die online gehen möchten?

Für einen erfolgreichen Übergang vom physischen zum digitalen Verkauf solltest du dir bewusst sein, dass das Verhalten von Online-Kund*innen anderen Mustern folgt als das von Kund*innen im Geschäft. 1. Als absolute Priorität solltest du eine solide Grundlage schaffen. Setze dafür auf professionelle Produktfotos, eine klare Preisgestaltung und detaillierte Produktbeschreibungen, die Fragen beantworten, die Kund*innen normalerweise persönlich den Verkäufer*innen in deinem Geschäft stellen würden. 2. Konzentriere dich als Nächstes auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Beantrage dafür die Inhaberschaft über dein Google-Unternehmensprofil und stelle sicher, dass deine Website angezeigt wird, wenn Kund*innen nach Produkten suchen, die du verkaufst. Viele traditionelle Händler*innen unterschätzen die Bedeutung der lokalen Suchmaschinenoptimierung. Kund*innen suchen allerdings oft nach Produkten in ihrer Nähe, selbst wenn sie online einkaufen. 3. Konzentriere dich zunächst auf eine oder zwei Werbeplattformen, anstatt zu versuchen, überall gleichzeitig präsent zu sein. TikTok bietet ein besonders hohes Potenzial für Händler*innen, da der Algorithmus ihre Produkte effektiv interessierten Kund*innen präsentiert – und das selbst ohne große Werbebudgets.

Wie können Retail-Unternehmen mit physischen Geschäften und einer Online-Präsenz ein konsistentes Marketing-Erlebnis für ihre Kund*innen schaffen?

Welche effektiven Möglichkeiten haben Online-Retailer, um auf einem digitalen Markt voller Konkurrenz aus der Masse hervorzustechen?

Welche Key Performance Indicators (KPIs) sollten Online-Retail-Unternehmen tracken, um ihren Marketing-Erfolg zu messen?

Welche Taktiken für digitales Marketing sollten Online-Retailer neben dem Schalten von Anzeigen noch nutzen?

Wie können Online-Retailer soziale Medien nutzen, um Traffic, Interaktionen und letztendlich auch ihren Umsatz zu steigern?

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