Benutzerdefinierte Ereignisse sind von dir selbst definierte Aktionen, die über die von TikTok vordefinierte Liste mit Standardereignissen hinausgehen. Es gibt verschiedene Methoden, um diese Ereignisse zu verwalten, z. B. den Event Builder im Event-Manager, direkt über die Events-API für das Web oder über mobile Messpartner (MMP) für App-Inserent*innen. Auch wenn die Optimierung von Kampagnen damit nicht möglich ist, sind benutzerdefinierte Ereignisse wichtig, um ausführliche Berichte zu erstellen und eine Zielgruppe aufzubauen.
Mit benutzerdefinierten Ereignissen kannst du die Datenerfassung präzise auf spezifische Aktionen zuschneiden, die für deine Marketingziele am wichtigsten sind.
Flexibles Ereignis-Tracking: Lege fest, welche spezifischen Aktionen von Nutzer*innen du über die Standard-Ereignisse hinaus tracken möchtest.
Erweitertes Zielgruppen-Targeting: Erstelle mithilfe von benutzerdefinierten Ereignissen präzisere Zielgruppensegmente.
Detailliertes Reporting: Lass dir benutzerdefinierte Ereignisse in der Berichtsspalte „Ereignistyp“ im Event-Manager und im TikTok Ads Manager anzeigen.
Bevor du benutzerdefinierte Ereignisse einrichtest, musst du die folgenden Anforderungen berücksichtigen:
Verwende benutzerdefinierte Ereignisnamen, die den Nutzungsbedingungen und Richtlinien von TikTok entsprechen.
Verwende keine benutzerdefinierten Ereignisnamen, die sensible Informationen oder illegale Aktivitäten von Nutzer*innen suggerieren.
Denk daran, einen benutzerdefinierten Ereignisnamen zu verwenden, der nicht mit einem der vordefinierten Standardereignisse von TikTok übereinstimmt:
Anforderung | Details |
Maximale Zeichen | Der benutzerdefinierte Ereignisname darf 50 Zeichen nicht überschreiten. |
Format | Es sind nur alphabetische Buchstaben, arabische Ziffern, Unterstriche und Bindestriche zugelassen. |
Namenskonflikt | Wir raten davon ab, den reservierten Ereignisnamen für dein benutzerdefiniertes Ereignis zu verwenden. Die vollständige Liste der reservierten Ereignisnamen findest du weiter unten. |
Besondere Regel | Der benutzerdefinierte Ereignisname muss mit einem Buchstaben beginnen und darf nicht mit einem Leerzeichen enden. |
Reservierte Ereignisse sind bestimmte Ereignisnamen, die TikTok automatisch einem bestehenden Standardereignis zuordnet. Da diese Zuordnung automatisch erfolgt, solltest du diese Namen nicht für deine benutzerdefinierten Ereignisse verwenden, da du die Daten unter deinem gewünschten benutzerdefinierten Namen nicht sehen kannst.
Die vollständige Liste reservierter Ereignisse findest du hier.
Ein E-Commerce-Shop kann benutzerdefinierte Ereignisse definieren, um Aktionen zu tracken, die über Standard-Ereignisse hinaus wichtig sind – z. B. LeaveReview, wenn ein*e Käufer*in Feedback absendet, oder ShipOrder, wenn die Abwicklung beginnt. Diese Ereignisse können das Reporting verbessern und die Zielgruppenerstellung basierend auf dem Nutzerverhalten unterstützen.
Installiere den event_code mit einem individuellen Ereignisnamen. Zum Beispiel ttq.track('custom_event_name'). Unter dem Ereignis kannst du dieselben Parameter einfügen wie bei den Standardereignissen.
// Beispiel für ein einzelnes Produkt: LeaveReview ttq.track('LeaveReview', { content_id: '301', content_type: 'product', content_name: 'dress', quantity: 1, price: 8.00, // per-item price value: 8.00, // Gesamtwert für dieses Ereignis (Abstimmung auf deine Business-Logik) currency: 'USD' }); // Beispiel für mehrere Produkte: ShipOrder ttq.track('ShipOrder', { contents: [ { content_id: '301', content_type: 'product', content_name: 'dress ', quantity: 1, price: 8.00 }, { content_id: '401', content_type: 'product', content_name: 'hat', quantity: 1, price: 1.20 } ], value: 9.20, // total of all items currency: 'USD' });
In unserer Entwicklerdokumentation erfährst du, wie du das Pixel mithilfe von Code installierst.
Jetzt bist du mit benutzerdefinierten Ereignissen vertraut und kannst nun weiterführend lesen, wie du Ereignisse und Parameter im TikTok Ads Manager einrichtest.