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Guide zu Werbung für Food-Produkte: Bewirb deinen Shop mit TikTok

Marken aus dem Food-Bereich können Umsatz und Awareness durch die Creative-Tools von TikTok und Storytelling mit Community-Fokus steigern. So erreichen sie Nutzer*innen in Schlüsselmomenten (Ideenfindung, Planung, Einkauf).

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Werbung im Food-Bereich präsentiert Alltagsprodukte wie verpackte Lebensmittel, frisches Obst und Gemüse, Getränke und Grundnahrungsmittel. Dabei werden unterschiedliche Strategien eingesetzt, u. a. Rezepte, Werbeaktionen im Geschäft, Shopper-Marketing, digitale Anzeigen und Videos von Creator*innen. Das Ziel ist, die Zuschauer*innen dann zu erreichen, wenn sie gerade Entscheidungen treffen, z. B. beim Planen einer Mahlzeit, beim Surfen oder wenn sie durch ein Geschäft gehen.



Für Marken bedeutet erfolgreiche Werbung, dass ihre Produkte relevanter wirken und Kund*innen sich besser an sie erinnern. Eine Bäckerei kann z. B. zeigen, wie ihr Brot zu einem gemütlichen Frühstück mit der Familie passt. Eine Supermarktkette kann saisonales Obst und Gemüse in wöchentlichen Werbeaktionen präsentieren. Eine Getränkemarke könnte Geschmackstests anbieten, um die Neugier auf eine neue Sorte zu steigern. Diese kreativen Ansätze verbessern die Wiedererkennung und führen zu greifbaren Ergebnissen wie höheren Umsätzen, mehr Artikeln im Warenkorb und stärkerer Kundenbindung.



Digitale Plattformen wie TikTok helfen dabei, solche kreativen Ideen umzusetzen. Marken können ihr Storytelling mit interaktiven Formaten kombinieren, um die Nutzer*innen von der Discovery zum Kauf zu führen. Die richtige Message und ein klarer Call-to-Action können bewirken, dass Käufer*innen ein Produkt direkt, nachdem sie es gesehen haben, in ihren Warenkorb legen.

Wichtige Erfolgsstrategien für Food-Marken

Um bei TikTok erfolgreich zu sein, muss sich eine Marke authentisch präsentieren. Marken im Bereich Food und Lebensmittel benötigen keine großen Budgets, um aufzufallen. Wichtig sind Inhalte, die Anregungen bieten, sich vertraut anfühlen und den Zuschauer*innen das Gefühl vermitteln, dass sie das Produkt ausprobieren möchten.



Produkte im Kontext zeigen

Eine Tüte Reis im Regal ist einfach nur ein Produkt. Wenn damit in einem Video ein Essen zubereitet wird, wird der Reis zum Hauptdarsteller. Wenn du deine Produkte in alltäglichen Situationen zeigst, können sich die Nutzer*innen vorstellen, wie das Produkt in ihr eigenes Leben passt.



Trends folgen und ihnen einen eigenen Twist verleihen

Trends sind eine Möglichkeit, auf dem aufzubauen, was die Nutzer*innen sich sowieso ansehen. Die Reichweite ist aber nur von Bedeutung, wenn der Inhalt für deine Marke auch passend ist. Du kannst Sounds, Effekten und Challenges, die gerade im Trend sind, deinen eigenen Twist verleihen. Wenn ein Supermarkt z. B. einen angesagten Song verwendet, um frisches Obst und Gemüse zu präsentieren, schafft er unterhaltsame Inhalte, ohne den Fokus auf das Wesentliche zu verlieren.



Die Community zum Mitmachen anregen

Essen bringt Menschen zusammen. Videos, die Creator*innen bei Lebensmitteleinkäufen oder beim Kochen zeigen oder in denen Rezepte geteilt werden, sprechen die Zuschauer*innen direkt an. Wenn sie sich in einer Story wiedererkennen, ist es wahrscheinlicher, dass sie ihre eigenen Geschichten teilen. Diese Art von Inhalten schafft Vertrauen und Reichweite, da die Menschen anderen Käufer*innen mehr Glauben schenken als den Behauptungen von Marken.



Mit Creator*innen zusammenarbeiten

Die Kund*innen vertrauen Creator*innen, in denen sie sich wiedererkennen – insbesondere bei alltäglichen Einkäufen. Micro-Influencer*innen, die Rezepte, Budget-Tipps und ihre Lieblingsprodukte teilen, sorgen für zusätzliche Authentizität.



So entwickelst du eine Food-Kampagne mit maximalem Impact

Für eine herausragende Kampagne zum Thema Food und Lebensmittel benötigst du zunächst einen Plan. Da viele Produkte um Aufmerksamkeit wetteifern, müssen deine Inhalte auffallen und den Mehrwert deiner Produkte direkt vermitteln. Dazu sind klare Ziele, eine kreative Umsetzung und Flexibilität erforderlich.



1. Kampagnenziele definieren

Betrachte als Erstes die Absicht. Möchtest du Awareness schaffen, den Umsatz steigern oder mehr Kund*innen für dein Geschäft gewinnen? Fokussiere dich auf ein Ziel, damit deine Message eindeutig bleibt. Um Awareness zu schaffen, sind z. B. weit gefasste Themen wie Rezeptvorschläge denkbar. Wenn du Kund*innen für dein Geschäft gewinnen möchtest, kannst du lokal mit Highlights in einer Filiale und wöchentlichen Angeboten arbeiten. Ohne einen klaren Fokus können auch großartige Anzeigen ihr Ziel verfehlen.



2. Best Practices für vertikale Videos beachten

Vertikale Videos passen dazu, wie die Menschen ihre Smartphones nutzen. Deine Inhalte sollten kurz, visuell ansprechend und leicht verständlich sein. Verwende eine gute Beleuchtung und Texteinblendungen in Fettschrift, damit die Message auch ohne Ton vermittelt wird. Für Marken im Food-Bereich ist Klarheit wichtig. Die Zuschauer*innen sollten sofort verstehen, worum es sich bei dem Produkt handelt, warum es attraktiv ist und wie es verwendet wird.



3. Einladende Calls-to-Action verwenden

Der richtige CTA führt vom Interesse zur Aktion. Verzichte auf unpersönliche Werbung und sprich die Kund*innen auf natürliche Weise an. Probiere es z. B. mit Texten wie diesen:


  • „Sieh dir die frischen Angebote der Woche an“

  • „Probier dieses Rezept aus“

  • „Komm bei deinem nächsten Einkauf vorbei“


Diese einfachen Aufforderungen führen die Zuschauer*innen ohne Druck vom Ansehen des Videos zu konkreten Aktionen.



4. Testen und lernen

Es gibt nicht die eine Formel, die für alle Marken funktioniert. Betrachte deine Inhalte wie ein Experiment. Probiere verschiedene Stile aus – von Nutzer*innen erstellte Clips, schnelle Rezepte oder Blicke hinter die Kulissen – und beobachte, was Erfolg hat. Tracke Ergebnisse wie die View-Through- oder Click-Through-Rate, um Trends zu erkennen. Konzentriere dich dann auf die Dinge, die gut funktionieren. Kampagnen, die du an das tatsächliche Kundenverhalten anpasst, werden mit der Zeit immer besser.



5. Das Gleichgewicht zwischen organischer und bezahlter Werbung finden

Organische Inhalte schaffen Vertrauen. Bezahlte Werbung sorgt für die Skalierung. Zusammen erzeugen sie Momentum für deine Kampagne. Ein Rezeptvideo kann Nutzer*innen heranholen. Anschließend lässt sich die Reichweite des Videos mit Spark Ads oder Catalog Ads vergrößern. Für Marken im Food-Bereich bleiben Inhalte durch diese Mischung authentisch und liefern gleichzeitig stabile, trackbare Ergebnisse.



So passt TikTok in deine Werbestrategie für Food-Produkte

TikTok bietet eine Vielzahl von Werbelösungen, mit denen Unternehmen im Food-Bereich kreative Ideen in messbare Ergebnisse umwandeln können. Jedes Tool unterstützt andere Phasen der Customer Journey: vom Erreichen der ersten Bekanntheit bis zum Steigern der Direktverkäufe.



Smart+ Catalog Ads

Unternehmen mit E-Commerce-Websites können ihren Produktkatalog mit Catalog Ads direkt in dynamischen Shoppable Ads präsentieren. Dies führt zu schnellen Conversions von der Discovery bis zur Kasse.



Symphony Creative Studio

Verwandle deine Ideen innerhalb von Minuten in professionelle Inhalte.Symphony Creative Studio nutzt AI-gestützte Bearbeitung dafür, Beiträge wie Produktbilder und Texte in ansprechenden TikTok Videos zu remixen. Dies ist ideal für Unternehmen mit begrenzten Produktionsressourcen.



Spark Ads

Fördere organische TikTok Videos mit hoher Performance, z. b. Rezept-Demos oder Clips von Lebensmittel-Hauls, und behalte dabei die Inhalte der ursprünglichen Creator*innen bei. Spark Ads sind eine effektive Möglichkeit, die Reichweite auszubauen, ohne das Community-Gefühl zu verlieren.



TikTok One Creator Marketplace

Hiermit kannst du Food-Creator*innen und Foodies in der Nähe finden und mit ihnen zusammenarbeiten. Über den TikTok One Creator Marketplace kannst du mit Creator*innen Kontakt aufnehmen, die deinen Inhalten Glaubwürdigkeit verleihen und dir helfen, deine Message auf spezielle Zielgruppen abzustimmen.



So misst du den Erfolg von Food-Kampagnen

Indem du die richtigen Metrics trackst, kannst du nachvollziehen, was funktioniert und wo du Anpassungen vornehmen musst. Food-Marken können sich auf vier Hauptbereiche konzentrieren:



Interaktionsrate

Beobachte Videoaufrufe, Ansichtsdauer, Kommentare und Shares. Viel Interaktion deutet darauf hin, dass deine Inhalte in der Community gut ankommen.



Click-Through- und Conversion-Rate

Wenn du Onlinebestellungen oder Newsletter-Anmeldungen steigern möchtest, zeigen diese Metrics, wie effektiv dein Call-to-Action ist.



Attribution Lift für In-Store-Besuche

Bei einigen Kampagnen kann gemessen werden, wie sich das Ansehen von TikTok Anzeigen auf den Kundenverkehr im Geschäft auswirkt. Dies ist hilfreich für Einzelhändler, die digitale und physische Verkäufe verbinden möchten.



Share of Voice und UGC-Wachstum

Tracke, wie oft deine Marke in TikTok Videos erwähnt wird und ob die Community Inhalte erstellt, die von deinen Produkten inspiriert sind.




Der beste Ansatz besteht darin, die Metrics auf deine Kampagnenziele abzustimmen. Beispiele:


  • Wenn dein Ziel Awareness ist → Konzentriere dich auf Interaktion und Reichweite.

  • Wenn dein Ziel Conversions sind → Konzentriere dich auf Klicks und abgeschlossene Käufe.

  • Wenn dein Ziel Store Traffic ist → Konzentriere dich auf Attribution Lift und Daten zu Kundenbesuchen.



Tipp: Die Messlösungen von TikTok, z. B. Attribution Analytics und Brand Lift Study, können Unternehmen dabei unterstützen, den kurz- und langfristigen Impact zu verstehen.



Beispiele und kreative Inspiration

Food-Inhalte sind auf TikTok sehr erfolgreich. Die Menschen kommen auf die Plattform, um Rezepte, Snackideen und kreative Anregungen zu Shopping und Kochen zu entdecken. Sie eignet sich daher ideal für Marken aus dem Food-Bereich. Indem sie vom Engagement der Communities und Creator*innen profitieren, können Unternehmen aus alltäglichen Produkten unterhaltsame, hilfreiche und teilbare Storys machen.



Schnelle Rezepte für den Alltag

Kurze Rezept-Videos gehören zu den effektivsten Food-Inhalten auf TikTok. In nur 15 bis 30 Sekunden können sie zeigen, wie aus einigen wenigen Lebensmitteln eine ganze Mahlzeit entsteht. So wird dein Produkt als zeitsparende und problemlösende Zutat und nicht einfach als Gebrauchsgegenstand gesehen.



Case Study: King's Hawaiian brachte das Slider Sunday-Ritual auf TikTok, indem das Unternehmen mit Later Influence™ (einem Badged TikTok Creative Partner) und 16 Creator*innen zusammenarbeitete. Jedes Video zeigte einzigartige Slider-Rezepte vom Frühstück bis zum Dessert, immer mit dem Fokus auf King's Hawaiian Sweet Rolls. Die Kampagne erreichte die #FoodTok-Community mit In-Feed Ads und Creator-Storytelling, was zu einer Steigerung von 41 % beim Ad Recall und einer Steigerung von 18,4 % bei der Brand Awareness führte.




Geschmackstests und unterhaltsame Challenges

Geschmackstests und Produkt-Reaktionsvideos steigern ganz natürlich die Interaktion, weil sie authentisch und persönlich wirken. Diese Videos regen zu Duetten, Kommentaren und Zuschauerbeteiligung an – und all dies bringt wiederum dein Produkt ins Gespräch.



Beispiel: ZED Candy führte die Süßigkeit „SOURACHA“ mit einer Spark Ads-Kampagne ein, die organische Videos mit Top-Performance über mehrere TikTok Profile förderte. Die Inhalte kombinierten Trend-Sounds, Humor und Nutzerreaktionen, womit 6 Millionen Videoaufrufe, CPM von 1,37 und 8-mal mehr Impressionen erreicht wurden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Durch die direkte Interaktion mit Süßigkeitenfans in den Kommentaren konnte ZED Candy die Awareness in langfristige Kundenbindung umwandeln.



Smarte, kurze Anzeigen, die Aktionen fördern

Bei Werbung für Lieferdienste oder Restaurants haben kurze, visuell intensive Videos die beste Performance, besonders in Kombination mit interaktiven Features, die zu Aktionen auffordern.



Beispiel: Rebel Foods verwendete interaktive Add-ons, In-Feed Ads und Smart Performance-Kampagnen von TikTok, um das The 500 Calorie Project zu bewerben, ein Restaurantkonzept, das ausgewogene Mahlzeiten mit weniger als 500 Kalorien anbietet. Die 15 bis 20 Sekunden langen Anzeigen kombinierten appetitliche Bilder mit lokalisierten Voiceovers und Calls-to-Action in Pop-ups. Das Ergebnis: über 666.000 Videoaufrufe, eine Conversion-Rate von 60 % und eine Click-Through-Rate von 1,39 % – und das alles bei einer Bestellwiederholung von 62 % von Woche zu Woche.



Rundgänge im Geschäft und Blicke hinter die Kulissen

Viele Zielgruppen schauen sich gerne an, wie ihre Lieblingsprodukte entstehen. Teile kurze Clips davon, wie dein Team Gerichte zubereitet, Auslagen dekoriert oder neue Ware auspackt. Solche Momente schaffen Transparenz und Vertrauen und verleihen deinem Unternehmen gleichzeitig einen persönlichen Touch.



Ideen aus der Community

In TikTok Communities wird das Mitmachen großgeschrieben. Lade sie ein zu Challenges wie „Dein bestes Essen aus fünf Zutaten“ oder „Zeig uns deinen Lebensmittel-Haul unter 20 €“. Solche Community-fokussierten Kampagnen generieren jede Menge authentischer Inhalte, mit denen die Sichtbarkeit deiner Marke ganz nahbar gefördert wird.

Häufig gestellte Fragen zu Food-Werbung mit TikTok

Welche Arten von Food-Inhalten haben die beste Performance auf TikTok?

Die Performance ist bei Rezept-Tutorials, Lebensmittel-Hauls und Meal-Prep-Tipps oft besonders gut. Diese Inhalte sind authentisch, leicht nachzumachen und regen die Zuschauer*innen an, ihre eigene Version zu teilen.

Wie können Lebensmittelgeschäfte von TikTok Trends profitieren?

Sollten Food-Marken Creator-Partnerschaften oder Markeninhalte verwenden?

Auf welche Metrics sollte ich mich für Werbeaktionen bzw. Conversions konzentrieren?

Was sind effektive CTAs für Food-Werbeinhalte?

Wie wird durch interaktive Add-ons die Anzeigen-Performance verbessert?

Können Food-Marken den In-Store-Traffic mit TikTok steigern?

Wie können von Nutzer*innen erstellte Inhalte in Kampagnen integriert werden?

Was ist die empfohlene Videolänge für Rezepte oder Produkt-Demos?

Wie kann TikTok saisonale Werbeaktionen oder Aktionen im Zusammenhang mit Feiertagen unterstützen?

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