Guide
Ein einfacher Guide zur Funktionsweise von Targeting, warum es wichtig ist und wie TikTok Unternehmen hilft, die richtigen Menschen zu erreichen.
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Mit gezielter Werbung erreichst du die Menschen, bei denen deine Anzeige am wahrscheinlichsten auf Interesse stößt. Statt eine Botschaft allen zu präsentieren, konzentrierst du dich auf bestimmte Gruppen von Personen, die etwas gemeinsam haben, z. B. Interessen, Verhalten, Communitys, Standort oder Gerätetyp. Dieser Ansatz verschafft kleinen Unternehmen einen Vorteil, weil ihre Botschaft zur richtigen Zeit der richtigen Zielgruppe gezeigt wird.
Warum es wichtig ist:
Weniger Verschwendung: Du gibst dein Geld nicht für Impressionen aus, bei denen eine Conversion unwahrscheinlich ist
Besserer Return: Du erreichst Menschen, die mit einer größeren Wahrscheinlichkeit aktiv werden
Schnellere Erkenntnisse: Du siehst, was bei den einzelnen Gruppen funktioniert, und kannst entsprechende Anpassungen vornehmen
Gezielte Anzeigen helfen dir dabei, effizient und konzentriert zu werben. Dein Unternehmen kann wachsen, ohne dass du zu viel ausgibst.
Werbeplattformen wie TikTok bieten verschiedene Möglichkeiten, genau die Menschen zu erreichen, auf die es ankommt. Alle Targeting-Optionen sind im TikTok Ads Manager verfügbar. Wenn du mit ihrer Funktionsweise vertraut bist, kannst du eine smartere Strategie entwickeln.
Verwende Filter wie Alter, Geschlecht, Sprache und Standort, um bestimmte Gruppen zu erreichen. Eine Bäckerei könnte sich etwa gezielt an Leute richten, die sich um die Mittagszeit in einem Umkreis von wenigen Kilometern um das Geschäft aufhalten. In den USA ist es auch möglich, nach Haushaltseinkommen oder Kaufkraft zu filtern. Diese Filter sind einfach, aber effektiv, um sicherzustellen, dass deine Anzeigen Menschen erreichen, denen du tatsächlich etwas bieten kannst.
Mit dieser Option im Bereich „Interessen und Verhaltensweisen“ kannst du Kategorien wie Beauty, Gaming, Reisen oder Essen & Trinken für dein Targeting nutzen. TikTok gruppiert Menschen nach langfristigen Interessen. Deine Anzeigen werden also in Communitys ausgeliefert, denen etwas an deiner Kategorie liegt. Wenn du gerade erst mit Werbung anfängst, kann dir dieses Feature dabei helfen, die Möglichkeiten zu erkunden und deine Zielgruppe zu finden.
Diese Optionen für kürzlich erfolgte Aktionen findest du ebenfalls unter „Interessen und Verhaltensweisen“. Du kannst Nutzer*innen ansprechen, die in den letzten 15 Tagen relevante Videos angesehen, geliked oder geteilt haben oder in den letzten 90 Tagen Creator*innen gefolgt sind. Diese aktuellen Signale helfen dir, eine Verbindung zu aktiv interagierenden Personen aufzubauen. Ein Fitnessstudio könnte dieses Feature z. B. dafür nutzen, bei Nutzer*innen, die sich Workout-Videos angesehen haben, einen Probekurs zu bewerben.
Im Ads Manager kannst du benutzerdefinierte Listen hochladen, das TikTok Pixel nutzen, um Website-Besucher*innen erneut anzusprechen, oder deine Werbung auf Nutzer*innen auszurichten, die bereits mit deinen Anzeigen oder Inhalten interagiert haben. Diese Zielgruppen kennen deine Marke bereits – das führt oft zu geringeren Conversion-Kosten. Ein Unternehmen, das Kaffee-Abos verkauft, könnte z. B. Nutzer*innen erneut ansprechen, die in der Vergangenheit Artikel in den Einkaufswagen gelegt haben, aber nicht zur Kasse gegangen sind.
Nachdem du eine benutzerdefinierte Zielgruppe festgelegt hast, kann TikTok dir dabei helfen, neue Nutzer*innen mit ähnlichen Eigenschaften zu finden. Du legst fest, wie eng sie übereinstimmen sollen. Eine eng gefasste Lookalike-Zielgruppe ist genauer, während eine weiter gefasste mehr Reichweite bedeutet. Dies ist eine zuverlässige Methode, das auszubauen, was bereits gut funktioniert.
Diese Option hilft dir dabei, Personen zu erreichen, die Inhalte aus deiner Kategorie, z. B. Reisen oder Hautpflege, recherchieren oder damit interagieren. Diese Käufer*innen sind vielleicht nicht so zahlreich, aber eher zum Handeln bereit. Das ist eine gute Option, wenn dein Ziel Conversions oder Awareness ist.
Smart Targeting ist eine KI-gestützte Einstellung im Ads Manager. Wenn TikTok eine Gelegenheit erkennt, die Performance zu verbessern, wird deine Reichweite automatisch auf ähnliche Personen ausgeweitet. Wichtige Filter wie Alter oder Standort werden dabei niemals übergangen, du behältst also die Kontrolle. Dieses Tool ist hilfreich, um die Akquisekosten ohne weitere manuelle Einrichtung zu reduzieren.
Die integrierten TikTok Lösungen kombinieren Unterstützung für Targeting, Gebote und Creatives. So musst du dich weniger um die Anpassung kümmern und hast mehr Zeit für dein Unternehmen.
Smart+ Anzeigenkampagnen: KI-gestützte Kampagnen, bei denen Targeting, Gebote und Creatives automatisch verwaltet werden. Du legst einfach dein Ziel fest, lädst dein Creative hoch und das System übernimmt die Optimierung für dich.
TikTok Symphony: Eine Suite von KI-Tools, die dir das Scripting, die Bearbeitung und die Produktion von TikTok Videos erleichtern. Eine praktische Lösung, wenn du professionelle Creatives benötigst, dein Unternehmen aber kein komplettes Team dafür hat.
Smart+ Kampagnen zur Leadgenerierung: Optimiert deine Anzeigen speziell für das Erfassen von Leads, z. B. durch Registrierungen oder Buchungen. Du kannst Formulare direkt im Ads Manager erstellen und mit deinem CRM synchronisieren.
Mit diesen Tools kannst du Zeit sparen, deine Reichweite auf intelligente Weise vergrößern und deine Creatives aktuell halten. MaryRuth’s hat z. B. Smart Targeting genutzt, um die Reichweite über feste Zielgruppen hinaus zu erweitern. So wurden die Kosten pro Lead gesenkt, ohne dass Abstriche bei der Conversion-Qualität nötig waren.
Am sinnvollsten nutzt du Targeting, indem du die Performance der einzelnen Zielgruppen vergleichst. Stelle dir jede Gruppe als einen Test vor und lass dir vom TikTok Ads Manager zeigen, welche die besten Ergebnisse erzielt.
Weit gefasste Zielgruppen erreichen schnell viele Personen, es gibt aber oft weniger Interaktionen. Wenn die Interaktionen zu gering sind, solltest du die Zielgruppe verfeinern.
Interessenorientierte Zielgruppen nutzen langfristige Interessen. Wenn die Click-Through-Raten (CTR) höher als bei der weit gefassten Zielgruppe sind, weißt du, dass du die richtigen Communitys ansprichst.
Verhaltensorientierte Zielgruppen basieren auf kürzlich erfolgten Aktionen. Wenn die CTR und Conversions besser als bei interessenorientierten Zielgruppen sind, sprichst du die richtigen Personen im richtigen Moment an.
Benutzerdefinierte Zielgruppen weisen normalerweise die niedrigsten Kosten pro Lead (CPL) oder Cost per Acquisition (CPA) auf, da du Personen ansprichst, die dich bereits kennen.
Lookalike-Zielgruppen vergrößern die Reichweite. Wenn die Kosten pro Aktion (CPA) denen deiner benutzerdefinierten Zielgruppen ähneln, lohnt es sich, zu skalieren.
Kaufintention-orientierte Zielgruppen haben vielleicht höhere Kosten pro Lead, allerdings können sie auch zu mehr Conversions führen. Wenn Berichte weniger Leads, aber bessere Conversion-Raten zeigen, ist diese Effizienz die Kosten möglicherweise wert.
Retargeting-Zielgruppen erreichen fast immer einen höheren Anstieg bei den Conversions. Wenn durch Retargeting die Conversions im Vergleich zu kalten Gruppen verdoppelt werden, solltest du es priorisieren.
Case Study: Acome kombinierte interessenorientierte und Lookalike-Zielgruppen, um die Ergebnisse mit weit gefassten Kampagnen zu vergleichen. Die verfeinerten Gruppen lieferten eine höhere CTR und effizientere Leads, was zeigt, wie wertvoll vergleichende Tests sind.
Nachdem deine Anzeigen geschaltet wurden, solltest du dir nicht nur die allgemeine Performance ansehen. Wichtiger ist, wie die einzelnen Zielgruppentypen im Vergleich abschneiden. Mit dem TikTok Ads Manager lassen sich Berichte leicht nach Targeting-Segmenten aufschlüsseln, sodass du sie vergleichen kannst.
Fange am besten mit den Grundlagen an. Die Reichweite zeigt dir, wie viele Personen deine Anzeige gesehen haben, während die Interaktionsrate angibt, wie oft sie die Anzeige geliked, geteilt oder kommentiert haben. Die Click-Through-Rate (CTR) ist besonders hilfreich, um herauszufinden, welche Zielgruppen am meisten interessiert waren. Wenn eine Gruppe häufiger klickt als eine andere, solltest du mehr Budget in ihre Richtung verlagern.
Überprüfe abgesehen von den Klicks auch, wie viele Personen tatsächlich die von dir gewünschte Aktion ausgeführt haben, z. B. ein Leadformular abgesendet, eine Installation ausgeführt oder etwas gekauft haben. Durch den Vergleich der Conversion-Rate bei interessenorientierten, verhaltensorientierten, benutzerdefinierten oder Lookalike-Zielgruppen kannst du herausfinden, wer nicht nur neugierig, sondern auch bereit zum Handeln ist.
An den Kosten pro Lead (CPL) und den Cost per Acquisition (CPA) kannst du erkennen, wie effizient deine Ausgaben sind. Benutzerdefinierte Zielgruppen sind oft mit den niedrigsten Kosten verbunden, während kalte Zielgruppen teurer sind. Hier kommt es darauf, die richtige Kombination zu finden, bei der du deine Reichweite vergrößerst, ohne dass die Kosten zu hoch werden.
Nicht alle, die zum ersten Mal in deinem Funnel landen, durchlaufen ihn gleich komplett. Mit den TikTok Tools für Kampagnenberichte kannst du feststellen, wo sie einen Vorgang abbrechen. Klicken sie vielleicht, aber füllen das Formular dann nicht aus? Mit Retargeting-Kampagnen kannst du hier für eine starke Verbesserung sorgen, besonders bei benutzerdefinierten oder Lookalike-Zielgruppen. Wenn die Conversion-Rate bei den erneut angesprochenen Nutzer*innen doppelt so hoch wie bei kalten Zielgruppen ist, weißt du, dass sich dein Retargeting lohnt und priorisiert werden sollte.
Bei der gezielten Werbung werden deine Anzeigen Personen präsentiert, die sie mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ansprechend finden, basierend auf Daten wie Interessen, Verhaltensweisen oder Standort. Herkömmliche Anzeigen gehen in alle Richtungen und erreichen oft Menschen, die an deinem Produkt nicht interessiert sind.