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Beauty-Marketing: Ein kompletter Leitfaden

Von authentischem Storytelling und Kundenvertrauen bis hin zu Kooperationen mit Creator*innen und Content mit Kaufoption – erfahre, wie dir mit deiner Beauty-Marke 2025 und darüber hinaus ein neuer Höhenflug gelingt.

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Wie sieht Beauty-Marketing im Jahr 2025 aus?

Beauty-Marketing im Jahr 2025 verbindet Storytelling, Authentizität und Commerce über digitale und Offline-Kanäle hinweg. Marken finden zum Erfolg, indem sie genau dort Verbindungen zu Verbraucher*innen knüpfen, wo Trends entdeckt, Tutorials angesehen und Shopping-Momente zelebriert werden.


Digitale Plattformen spielen eine zentrale Rolle, von „Video First“-Inhalten über Search Ads bis hin zu E-Commerce-Integrationen. Hieran zeigen sich auch breitere Veränderungen: Beim Beauty-Marketing geht es nun weniger darum, omnipräsent Produkte zu pushen. Vielmehr dreht sich alles um authentische und unterhaltsame Inhalte, die die Neugier von Kund*innen wecken.

So ticken Beauty-Kund*innen

Die Beauty-Kund*innen von heute sind bestens informiert und vernetzt und haben klare Werte. Sie orientieren sich an positiven Meinungen von echten Menschen, klar nachvollziehbaren Ergebnissen und daran, wie sehr Artikel zu ihren persönlichen Werten passen.



Trends, die das Verhalten von Kund*innen beeinflussen
  • Authentizität statt Hochglanz: Beauty-Käufer*innen möchten sehen, wie Menschen ein Produkt in ihren alltäglichen Routinen verwenden. Tutorials, Transformationen und Reviews spielen eine zentrale Rolle beim Aufbau von Vertrauen.

  • Community-Discovery: Kund*innen lassen sich von Konversationen in digitalen Communities leiten.

  • Kategorieübergreifender Einfluss: Beauty überschneidet sich mit Wellness, Mode und Lifestyle. Skincare findet möglicherweise in gesundheitsbewussten Kreisen Anklang, während Make-up bei stilbewussten Zielgruppen besonders beliebt ist.


Was für Beauty-Kund*innen am meisten zählt
  • Transparenz und Vertrauen: Kund*innen wünschen sich vollständige Transparenz in Bezug auf Inhaltsstoffe, Produktvorteile und Werte wie Nachhaltigkeit und tierversuchsfreie Produktionsmethoden.

  • Ergebnisorientierte Optionen: Moderne Kund*innen sind ergebnisorientiert. Sie suchen nach sichtbaren Belegen durch ein Produkt, z. B. eine glattere oder gesündere Haut oder strahlendere Haarfarben, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden.

  • Personalisierung: Spannende Farbpaletten, individuelle Pflegeprogramme und maßgeschneiderte Empfehlungen geben Kund*innen das Gefühl, dass Produkte speziell für sie entwickelt wurden.


Wonach Beauty-Kund*innen suchen
  • Inspiration und Wissen: Tutorials, How-tos und „Get Ready with Me“-Videos vermitteln Ideen, die über das Produkt selbst hinausgehen.

  • Nahbare Creator*innen: Influencer*innen, die nahbarer auftreten, gewinnen mehr Vertrauen als glamouröse Werbekampagnen mit Promis.

  • Gemeinsame Werte: Immer mehr Verbraucher*innen entscheiden sich für Marken, die sich für Themen einsetzen, die ihnen am Herzen liegen – von ethischer Produktentwicklung bis hin zu Vielfalt und Inklusion. Diese Erwartungen sind bereits im Mainstream angekommen und längst keine Nischenpräferenz mehr.


Für Marketer*innen bedeutet das, dass Beauty-Konsument*innen aktiv den Ruf einer Marke und die Beliebtheit eines Produkts beeinflussen. Erfolg entsteht durch ehrliche Interaktionen, echte Ergebnisse und die Teilnahme an den Communities, die Produkte leidenschaftlich feiern.





Erfolgsmessung beim Beauty-Marketing

Um im Beauty-Marketing erfolgreich zu sein, müssen sowohl Marken-Impact als auch Performance-Ergebnisse getracked werden. Beauty-Marken sollten sich über Impressionen und Likes hinaus insbesondere auf die Kennzahlen konzentrieren, die direkt für Wachstum sorgen.



Zentrale Metrics für Beauty-Werbung und -Marketing
  • Brand Awareness: Reichweite, Impressionen und Anzeigenerinnerung zeigen, ob eine Kampagne deiner Marke Sichtbarkeit beschert.

  • Interaktionen: Videoaufrufe, Klicks, Kommentare und Shares zeigen an, wie viel Anklang deine Inhalte finden.

  • Conversion-Metrics: Website-Traffic, Aufrufe der Produktseite und Aktionen des Typs „In den Warenkorb legen“ spiegeln die Kaufbereitschaft wider.

  • Umsatz und ROAS: Der Return on Ad Spend (ROAS) und das Umsatzwachstum geben Aufschluss über konkrete geschäftliche Ergebnisse. Mariano Balato erzielte einen 10-fachen ROAS und La Rosée erreichte einen 4,42-fachen ROAS mit Ads mit Kaufoption.

  • Kosten der Kundenakquise (CAC): Durch Messungen der CAC lässt sich einschätzen, wie effizient neue Kund*innen gewonnen werden.

  • Loyalität und Bindung: Wiederholungskäufe, Abonnements und der Customer Lifetime Value sind zentrale Indikatoren für die langfristige Stärke einer Marke.




Die Rolle von Creator*innen im Beauty-Marketing

Creator*innen und Influencer*innen sind entscheidend für das Wachstum von Beauty-Marken im Jahr 2025. Kund*innen vertrauen Menschen, die ihre Routinen teilen, Produkte demonstrieren und sichtbare Ergebnisse zeigen.



Warum Creator*innen in der Beauty-Branche so wichtig sind
  • Vertrauen und Authentizität: Follower*innen vertrauen Creator*innen in der Regel mehr als klassischen Anzeigen. Tutorials, Transformationen und Rezensionen fühlen sich nahbar und glaubwürdig an.

  • Kultureller Einfluss: Zahlreiche Beauty-Trends werden zunächst von Creator*innen ins Leben gerufen und anschließend von Marken aufgegriffen.

  • Umsatz-Impact: Von Creator*innen erstellte Inhalte boosten bewiesenermaßen die Kaufintention und Empfehlungen. So bringst du mit BeautyTok den Extra-Glow in deine Beauty-Marke.


Erfolgsbeispiele
  • Moroccanoil arbeitete mit Creator*innen zusammen, um seine Produkte zu präsentieren und zum Ausprobieren und Kaufen anzuregen.

  • Laura Mercier nutzte Retargeting-Kampagnen mit Creator*innen im Mittelpunkt, um seine Kosten für Kundenakquise zu senken und Zielgruppen zu erneuten Interaktionen zu bewegen.


So arbeitest du strategisch mit Beauty-Creator*innen zusammen
  • Starte eine Partnerschaft mit Creator*innen, deren Zielgruppe sich mit deinem Zielmarkt deckt.

  • Entscheide dich für ein ausgewogenes Gleichgewicht aus Macro-Influencer*innen für mehr Reichweite und Micro- und Nano-Influencer*innen für mehr Interaktionen.

  • Booste deinen Creator-Content mit bezahlter Unterstützung, um deine Reichweite zu erhöhen.

  • Baue langfristige Beziehungen auf, damit sich Empfehlungen authentisch und konsistent anfühlen.


Für Beauty-Marken sind Creator*innen nicht einfach nur ein kleines Extra für ihre Kampagne, sondern der zentrale Motor für kulturelle Relevanz und Business-Wachstum.





Zukunftstrends im Beauty-Marketing

Zahlreiche Veränderungen werden das Beauty-Marketing im Jahr 2025 und darüber hinaus weiterhin beeinflussen. Diese Trends zeigen, wie die Branche von auf Hochglanz getrimmten, linearen Kampagnen zu dynamischen, interaktiven Erlebnissen übergeht, die direkte Verbindungen zum Interesse der Kund*innen knüpfen.



Brandformance-Strategien (nein, das ist kein Tippfehler)

Die Mischung aus Branding und Performance-Marketing (auch „Brandformance“) wird mehr und mehr zum Standard für Beauty-Marken. Statt Awareness-Kampagnen strikt von Maßnahmen mit Umsatzfokus zu trennen, kombinieren Unternehmen diese beiden Aspekte miteinander, um stärkere Ergebnisse über den gesamten Funnel hinweg zu erzielen. Für Beauty-Marketer*innen bedeutet das, dass inspirierende Creatives auch messbare Ergebnisse erzielen können, wenn sie durch die richtigen Formate und ein gezieltes Targeting unterstützt werden.



KI-gestützte Creative-Tools

Künstliche Intelligenz ist ein effektives Tool für schnellere Ideenfindung und Content-Erstellung. Marken nutzen KI zum Entwerfen von Kampagnenkonzepten, Entwickeln von Videoscripts und Durchführen von skalierbaren Edits. Tools wie TikTok Symphony erleichtern Unternehmen das blitzschnelle Generieren von hochwertigen, auf Marken zugeschnittenen Inhalten. Du behältst dabei stets die kreative Kontrolle. KI beschleunigt die Produktion, doch die Authentizität darf dabei nicht auf der Strecke bleiben. Erfolgreiche Marketer*innen nutzen KI als kreativen Assistenten und passen die Ergebnisse dann an, damit der Content authentisch bleibt. So können Beauty-Unternehmen – insbesondere kleinere Unternehmen – mit dynamischen Trends Schritt halten, ohne dabei ihre Ressourcen zu überstrapazieren.



Content mit Kaufoption

Der Weg von der Discovery zum Kauf wird immer kürzer, da mehr und mehr Plattformen Shopping direkt in ihre Videos und Livestreams integrieren. Ads mit Kaufoption, katalogbasierte Empfehlungen und Live-Commerce ermöglichen es Nutzer*innen, Artikel genau in dem Moment zu kaufen, in dem sie sich zum Kauf inspiriert fühlen. Besonders Beauty-Marken können von diesem Trend profitieren, da Tutorials, Transformationen und Produktvorführungen die Kaufintention ganz automatisch steigern. Case Studies wie die von MediPeel zeigen klar, wie Creator-Ads mit Kaufoptionen für einen konstanten Strom am E-Commerce-Umsatz sorgen können.



Überschneidungen mit der Wellness-Branche

Beauty-Marken finden zunehmend auch im Wellness-Segment ein Zuhause. Kund*innen suchen nach Produkten, die zu ihren Self-Care-Routinen, ihrer ganzheitlichen Gesundheit und ihren Lifestyle-Entscheidungen passen. Diese Überschneidungen schaffen neue Möglichkeiten für Beauty-Marken, Produktvorteile zu präsentieren, die über reine Ästhetik hinausgehen. Besonders beliebte Benefits sind beispielsweise mehr Selbstbewusstsein, Stressabbau oder gesündere Routinen. Wenn Marken ihre Produkte mit dem Thema Wohlbefinden im Allgemeinen verbinden, nehmen sie Käufer*innen heute als deutlich relevanter wahr.



Marketing mit Community-Fokus

Connections mit Beauty-Zielgruppen entstehen über Communities, nicht über Demographien. Subkulturen wie #BeautyTok zeigen, wie viel Power klassische Beauty-Communities mit sich bringen. Aber auch weniger typische Überschneidungen – zum Beispiel mit Gaming- oder Eltern-Communities – bieten dir jede Menge unausgeschöpftes Discovery-Potenzial. Marketer*innen gelingen Erfolge, wenn sie genau dort präsent sind, wo bereits rege Konversationen stattfinden. An diesen Konversationen sollten sie sich ganz authentisch beteiligen, nicht einfach nur Produkte pushen.

Häufig gestellte Fragen

Wie betreiben Beauty-Marken digitales Marketing?

Beauty-Marken kombinieren Storytelling, visuellen Content und Performance-Strategien. Sie setzen auf eine Mischung aus Rezensionen, Tutorials und Anzeigen auf Videoplattformen, Suchmaschinen und E-Commerce-Seiten, um Verbindungen zu Kund*innen zu knüpfen.

Was ist die beste Marketingstrategie für Kosmetika?

Welche aktuellen Trends gibt es im Beauty-Marketing?

Welche häufigen Fehler machen Beauty-Marken bei ihrem digitalen Marketing und wie lassen sie sich vermeiden?

Wie kann ein Beauty-Business wirksam visuelle Inhalte wie Fotos und Videos nutzen, um eine Story zu erzählen und Kund*innen anzuziehen?

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